Indien eCommerce Himmel – seozon | digitale eCommerce Agentur Mannheim

Indien eCommerce Himmel

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Indien eCommerce Himmel

Der indische eCommerce Markt

 

Der eCommerce Sektor hat seit Jahren einen neuen Stern am Himmel – Indien.

Rapider Wachstum,  unterstützendende Politik (Digital India), fortschreitenden technischen Ausbau (Breitband Ausbau), demografische Begünstigungen, günstige Smartpones und die konsumfreudige Bevölkerung lassen den neuen Stern am Himmel – strahlend aufleuchten.

Die Demografie und die wachsende Zahl an Internetnutzer begünstigen die Prognosen der Zukunft auf 68 Milliarden US Dollar für das Jahr 2019.

Flipkart und Snapdeal sind die Big Native Player.

Alibaba, Amazon und Ebay sind längst  vor Ort.

Indien hat jedoch viele Baustellen die zu meistern sind. Zum einen die maroden Straßenverkehrsnetze, Verkehrsplanung, Bevölkerungswachstum, fehlendes einheitliches Mehrwertsteuersystem, Logistik und die Digitalisierung & Modernisierung bestehender IT & Supply Chain Firmen.

Die unzähligen Projekte und Ausbauten in das Netz haben starken Einfluss auf das zukünftige eCommerce Business.

One Stop Shop (G2B) für staatliche Dienstleistungen die die Gründung von Unternehmen per mobile Telefon ermöglichen sollen ist nur eins der vielen Beispiele die auf Indien warten. http://www.digitalindia.gov.in/content/project-development-fund

Start-ups verzeichnen einen Boom, insbesondere in der Software & Webentwicklung. Über 4200 junge Technologie und Software Firmen wurden gegründet, damit liegt Indien an dritter Stelle, nach USA und Großbritannien.

Laut NASSCOM hat die IT Branche in Indien 2015 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, 80,3 Milliarden EURO in Deutschland.

 

Internetnutzung

Indien treibt die digitale Infrastruktur voran, die indische Regierung ruft die Kampagnen „Digital India“ ins Leben. Zu den Hauptzielen gehört die Entwicklung eines Hochgeschwindigkeitsinternets, das möglichst viele Bürger zur Verfügung stehen soll. Die größte Herausforderung hierbei ist die schlechte digitale Infrastruktur Indiens auf dem Weg zur Digitalisierung zu meistern.

Im Basisjahr 2014 nutzten 18,3% (ca. 0,2 Milliarden der Gesamtbevölkerung) das Internet, daraus ergibt sich eine Wachstumsprognose für das Jahr 2019 von 91,2% oder in Zahlen ausgedrückt „220 Millonen“ neue Internetnutzer, fast dreimal so viel wie die gesamte Bevölkerungsanzahl in Deutschland.

Momentan sind es von 2014 bis 2017 schon  55,7 % sprich „142 Millionen NEUE Internetnutzer“.

Stand 2017 besitzen 243,8 Millionen Inder ein Smartphone. Ende 2019 sollen es sogar 317,1 Millionen sein.

Wie ein Bericht der Breitband-Kommission der Vereinten Nationen zeigt, hat Indien inzwischen mehr Internetnutzer als die USA, aber weniger als China.

Indien als Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt kommt mittlerweile auf ca. 342 Millionen Internetnutzer, im Verhältnis zur gesamt Bevölkerung von ca. 1,3 Mrd. Menschen ist das allerdings immer noch sehr wenig.

(1,2 Milliarden Stand 2013)

 

 

Umsatzentwicklung Indien

Schaut man sich den E-Commerce in Indien an, dann wird recht schnell deutlich, wie gewaltig dieses Potenzial ist. Von 2012 bis 2016 verzehnfachte sich der Umsatz im Onlinehandel. Von 2016 bis 2020 soll der sich der Umsatz verdreifachen auf

68 Milliarden Dollar!

Gemäß einer Studie der „Internet and Mobile Association of India (IAMAI)“ entfallen Indiens E-Commerce Umsätze zu 60% auf Reisebuchungen. Gefolgt von Bekleidung, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Computerhardware.

 

 

Kluft Internetkäufer und Nutzer

Von ungefähr 300 Millionen Internetnutzern kauften nur 93,4 Millionen (entspricht 35,6 % der Internet-User) im Jahr 2015 online ein.

Im Jahre 2017 sind es hingegen schon 180,1 Millionen, das entspricht 52,6% der gesamten Internetnutzer die online shoppen.

Auch das zunehmende Vertrauen der Shopper in Online-Bezahlsysteme und Bankkarten wirkt sich auf das Online-Shopping positiv aus.

Das Jahr 2020 wird mit 330 Millionen Internetkäufer prognostiziert.

 

 

Chancen Indien?

Indien hat sich in den vergangen Jahren gegenüber dem Ausland weitesgehend geöffnet. In vielen Wirtschaftsbereichen sind mittlerweile ausländische Direktinvestoren zugelassen und die Obergrenze wurde erweitert oder abgeschafft.

Stärkere Öffnung für ausländische Investoren:

  • 2012 Einzelhandel und Luftverkehr

  • 2014 Wohnungsbau

  • 2015 Verteidigung und Eisenbahninfrastruktur und Versicherungssektor

Branchen die nach wie vor für ausländisches Kapital komplett gesperrt sind:

  • Landwirtschaft

  • Kleinindustrie

  • Kernkraft

Sektoren mit den höchsten Auslandsinvestitionen

  • IT

  • Elektronik

  • Dienstleistungen

  • Transportindustrie (vor allem Kraftfahrzeuge)

  • Energie

Ausführlicher Bericht unter:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Indien/Wirtschaft_node.html

 

Für ausländische Unternehmen gestaltet sich der Eintritt in das neue Wachstum Wunderland etwas schwierig.

Hier einen Auszug:

Regulatory Landscape for eCommerce Foreign Direct Investment (FDI):

  • B2B: 100% FDI ist zulässig in Unternehmen, die im B2B eCommerce tätig sind, z.B. Walmart, Alibaba kann Bargeld betreiben und Geschäfte tragen.

  • B2C: 100% FDI ist im Online-Einzelhandel von Multi-Marken-Waren und Dienstleistungen B2C unter dem Markt-Modell, z.B. Amazon, Flipkart, Snapdeal ist erlaubt. Jede E-Commerce-Einheit, die einen Markt zur Verfügung stellt, kann kein Eigentum über das Inventar ausüben und ist nicht berechtigt, mehr als 25% des Gesamtumsatzes über ihren Markt von einem Anbieter zu ihren Konzerngesellschaften zu verkaufen.

  • Inventarbasiert: FDI ist im Inventory-basierten E-Commerce-Modell nicht erlaubt

  • Einzelne Marke: Eine einzelne Marke im Einzelhandel ist erlaubt. Lebensmitteleinzelhandel: 100% FDI ist für den Handel (einschließlich eCommerce) Lebensmittelprodukte erlaubt, die in Indien hergestellt oder beschafft werden.

  • Multi Brand: Kein FDI ist in Firmen zugelassen, die im Einzelhandel mit eCommerce tätig sind.

  • Andere Regierungsaktionen: NITI Aayog hat ein hochrangiges Komitee eingerichtet, um Fragen im Zusammenhang mit eCommerce einschließlich FDI zu untersuchen. Lebensmittelsicherheit und Standards Authority of India (FSSAI) hat auch Entwürfe von Normen für die Lizenzierung von Online-Lebensmittel-Betreiber. Das Consumer Affairs Ministry plant auch, den eCommerce durch das vorgeschlagene neue Verbraucherschutzgesetz zu regulieren.

Konkretes Beispiel liefert hier Amazon India, diese dürfen nur als Markplatz auftreten und ausschließlich Produkte anderer Hersteller anbieten.

Die indische Regierung hat aber die Probleme erkannt und versucht Beschränkungen aufheben zu lassen.

Folgende Punkte müssen bedacht werden:

  • Die Kultur, Wirtschaft und die Internetnutzung sind nicht in allen indischen Staaten gleich.

  • Der größte Teil kauft mobil, daher müssen die Webseiten und Online Stores mobil optimiert sein, ebenso die Ladezeiten bzgl. Internetverbindung.

  • Die Lieferung „Cash on delivery“ ist momentan die beliebte Bezahlmethode nach „Store specific gift card“

  • Keine einheitliches Mehrwertsteuersystem

  • Mangelhafte Verkehrsinfrastruktur und logistische Probleme

  • Die Inder lieben Fashion, Reisen und Brands, daher sollten sie auch auf den großen Plattformen verkaufen wie Amazon, Alibaba, Snapdeal und Flipkart.

  • Das Land investiert viel in Bildung, als zweitbevölkerungsreichstes Land der Erde hat es somit ein hohes Potential an qualifizierten Akademiker.

  • Das Wachstumspotenzial Indiens als Absatz und Beschaffungsmarkt ist enorm, sowie eine stark wachsende Ökonomie, die sich an den Standards der Industrienationen zunehmend orientiert.

  • Indiens Mittelschicht wächst und entwickelt ein konsumfreudigen Charakter

Indiens Mittelschicht (300 Millionen) wächst und verdient jedes Jahr ein bisschen mehr Geld, ein jährliches Einkommen beträgt ca. 5 000 bis 20 000 $ pro Jahr. Und das wird auch ausgegeben für Konsumgüter und auch Luxusgüter, Autos und Eigenheim.

  • Die Zustellung der Waren stellt sich mancher Orts als Herausforderung dar. Insbesondere in den abgelegenen Gebieten wird das wohl zu einem Abenteuer. Nicht alles kann abgedeckt werden, daher

  • Eine begrenzte Infrastruktur und eine hochverteilte Bevölkerung stellen logistische Herausforderungen für Unternehmen dar, die Produkte importieren möchten

  • Indien ist weltweiter Spitzenreiter im Ausgeben.

TOP 5 Online  Marketplaces India

Flipkart (Singapore) und Snapdeal sind die Heimspieler sie dominieren den heimischen Markt. Flipkart wurde 2007 von zwei Ex Amazon Mitarbeiter gegründet. Flipkart ist das Pendant zu Amazon. Mit 26 Millionen registrieren Benuter ist Flipkart Marktführer in Indien. Der Marktanteil liegt bei 45%, Snapdeal folgt mit  26%, danach mit 12% Amazon India. Flipkart beschäftigt 30.000 Angestellte und hat im Jahre 2016 einen Umsatz in Höhe von 2,2 Milliarden $ erzielt (lt. Wikipedia). Sie besitzen auch eine Eigenmarke namens Digiflip. Sie haben eine starke Logistikinfrastruktur intern entwickelt. 26 Millionen registrierte Nutzer konnten verzeichnet werden. In Flipkart sind rund 2,5 Milliarden Dollar investiert worden. Der Firmenwert wird auf 10 Milliarden Dollar geschätzt, obwohl das Unternehmen selbst 120 Millionen Dollar Verlust eingefahren hat bei 507 Millionen Dollar Umsatz. Über einen Börsengang wird noch munter spekuliert.

Snapdeal ist der zweite heimische Konkurrent mit Sitz in Neu-Dehli. Das Unternehmen wurde von Kunal Bahl und Rohit Bansal gegründet. Snapdeal hat derzeit 150.000 Verkäufer, über 12 Millionen Produkte und ein Reichweite von 5.000 Städten und Städten im ganzen Land.  Snapdeal wurde am 4. Februar 2010 als Tagesangebot-Plattform gestartet, im September 2011 erweitert, um ein Online-Marktplatz zu werden.  Snapdeal hat sich zu einem der größten Online-Markt in Indien entwickelt.

Snapdeal Ist drei Jahre später an den Markt gegangen (2010) und ist derzeit mit etwa 4.000 Mitarbeitern die Nummer 2 unter den E-Commerce-Plattformen in Indien. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,1 Milliarde Dollar. 25 Millionen Nutzer hat der Marktplatz inzwischen. Aktuell wird darüber spekuliert, ob Snapdeal in Kürze eine Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar abschließen wird, darunter mit Foxconn als Investor, das weltweit wichtigste Zulieferunternehmen für große Smartphonehersteller.

Es war sogar im Gespräch, dass Alibaba Snapdeal aufkaufen könnte. Der Deal scheint allerdings geplatzt zu sein, weil Snapdeal seinen Wert höher einschätzt (6-7 Millarden Dollar) als Alibaba bereit wäre zu zahlen (4-5 Milliarden Dollar). Der Online-Marktplatz eBay hat schon einen dreistelligen Millionenbetrag in Snapdeal investiert. Auch hier wird über schon länger über eine Übernahme spekuliert. Das Potential ist also riesig.

Mit einer Auswahl von 10 Millionen Produkte über verschiedene Kategorien. Über 100.000 Verkäufer, Versand in mehr als 5.000 Städte

 

Alle drei Unternehmen Flipkart, Amazon und Snapdeal fahren trotz Wachstum und Finanzierungsspritzen, hohe Verlust ein. Vergleich Jahr 2013 – 2016.

Die Zahlen aus 2016 sehen nicht besser aus:

Snapdeal Financials: Loss of INR 1319 Cr With a Revenue of INR 938 Cr in FY 2014-15:

Verlust von  2.014.519,09 US Dollar zu einem Umsatz von 1.432.614,79 US Dollar.

Snapdeal: Umsatz März 2016 ? ->    3,316 CR Verlust

Amazon: Umsatz 2016 2,278 Cr und 3,572 CR Verlust

Flipkart: Umsatz 2016 1,925 CR und 2,306 CR Verust

Shopclue: Umsatz 2014 – 15,       79CR und 101 CR Verlust

Amazon India

  • 2012 Amazon erbaut erstes Lager (FC) in Indien

  • 2013 Amazon.in geht online

  • 2014 Investition von 2 Milliarden US-Dollar, Bau neuer FC

  • 2015 Jährlicher Umsatz von mehr als 2 Milliarden, Bau neuer FC

  • 2016 Investition von 3 Milliarden US-Dollar, Bau neuer FC

  • Prime Abo-Service und Prime Video startet

  • 2016 ca. 45.000 Arbeitsplätze bei Amazon.in

Amazon.in wächst derzeit über alle Erwartungen hinaus, doch bis auch hier Profit erzielt wird, kann es noch einige Jahre dauern.

Aufgrund der indischen Regulierung arbeitet Amazon aktuell nur in Form eines Marktplatzes und verkauft Güter über Drittanbieter.

Amazon.in bietet auch hier kleinen und mittleren Unternehmen, sowie Offline-Verkäufern die Möglichkeit mehr potenzielle Kunden zu erreichen und die gute Infrastruktur von Amazon zu nutzen.

Amazon erkannte Indiens Problem mit den maroden Verkehrs- und Lieferinfrastruktur und baute sein Liefernetzwerk aus. Mit über 26 Fulfillment Center an 20 Standorten, mit einer Gesamtfläche von über 1,6 Millionen m².

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie von Amazon gewohnt senden auch in Indien die Verkäufer ihre Ware an ein FC und nutzen die Pick-Pack und Lieferdienste des Internetriesen.In sehr ländlichen Gebieten nutzt Amazon sogar Fahrrad- und Motorrad Kuriere.

Ein Vergleich der monatlichen Reichweite an Kunden.

Amazon, Flipkart und Snapdeal 2014 – 2016

 

Ebay.in

Ebay verkaufte ein Drittel seines Anteils an Snapdeal für etwa 50 Millionen Dollar.

  • eBay India (www.ebay.in), Indiens führender eCommerce-Marktplatz, ist eine 100% ige Tochtergesellschaft von eBay Inc.

  • eBay Indien hat über 2,1 Millionen aktive Nutzer. Diese Benutzer kommen aus über 4.306 Städten in Indien.

  • eBay Indien hat über 2,6 Millionen Facebook-Fans.

  • Über 92% aller eBay India Shopper zahlen über Paisa Pay – ein sicheres Online-Payment-Gateway, das Kreditkarten, Debitkarten, Net Banking, EMI, mobile Zahlungen und Geldkarten ermöglicht.

  • Zu jeder Zeit gibt es über 1,1 Millionen Live-Listen auf eBay India (www.eBay.in) über 2.000 Kategorien von Produkten in Elektronik, Lifestyle, Collectibles & Media Vertikalen.

  • Ungefähr 30.000 Händler verkaufen auf eBay Indien jährlich.

 

 

Vergleich der Marktplätze:

Amazon eBay ShopClues Snapdeal Flipkart
Gebühren Subscription Fee INR 499/ Month INR 499/ Month (For Basic Store) Free Free Free
Listing Fee INR 10/ Sale Free for first 100 products Free Free Free
Payment Gateway Fee None 4.5% Paisa Pay Fee + 12.36% ST None None None
Comission (Depends on Product Category) 5%-15% 1%-7% 4%-20% 4%-20% 4%-20%
Shipping Self Shipping Ja Ja Nein Nein Nein
Shipping Provided
Use Fulfillment by Amazon (FBA) Powership Use eKart
Cost of Shipping Rs 40 to Rs 45/ 500 gms + 1% of Item Value Rs. 40 – 49/ 500 gms INR 45/ 500 gms for SCVB INR 40/ 500 gms (approx.) INR 35/ 500 gms (approx.)
Packaging Packaging Provided? Nein Nein  Ja Ja Nein
Only for FBA; Handled by Amazon Only for PowerShip customers Provided for SVB
Cost of Packaging NA NA INR 3 – 9/ Order INR 3/ Order NA
Auszahlungszeitraum Shipment Confirmation from customer + 7 Days On Shipment Confirmation from customer Every Wednesday for all orders Completed before Monday Dispatch Date + 3 Weeks Tier-1 Seller: Dispatch Date + 7 business days
Size of the Marketplace 10,000 Sellers
10 Million Unique Visitors / Month
2 Crore Products Listed
40,000 Sellers
2.5 Million Active Users
1.1 Million Product Listings
100,000 Sellers
50 Million Visitors / Year
1.6 Crore Products Listed
60,000 Sellers
4 Crore Registered Users
10 Million+ Products Listed
3,000 Sellers
$1 Billion Sales 2012-13

Amazon

 Monatliches Abo: Rs499.

Schlussgebühr: Rs10 für jeden Verkauf der getätigt wurde.

Kategoriegebühren: Zwischen  3% und 25% je Verkauf, Abhänigig der Produktkategorie. Z.b.: Electronics – Kindle Accessories 25%, Electronic Devices 7%

Versand: 

Der Verkäufer hat die Option das Produkt selbst oder mittels FBA versenden zu lassen. Für FBA müßen die Produkte an die Warehouse eingelagert werden, the same game like in germany. Gebühren hierfür:

 Lagerraum: Rs 14.2 per cubic feet per month

Versand: RS 30 per Item Rs 40 to Rs 45 per 500 grams

Verpackung: Rs 10 to Rs 25 per unit

Versandlieferung: 1,25% of item value

 Auszahlungsperiode: Amazon zahlt einmal in der Woche aus. Die Verkäufer sind berechtigt nach Versendung der Ware, 7 Tage danach das Geld dafür zu erhalten.

Marketplace Size: Amazon hat über 12,000 Verkäufer.

Die Webseite wird über 10 Millionen mal besucht im Monat. Es bietet mehr als 200,000 Produkte an, 12 Millionen Bücher und 2 Millionen eBooks.

 

Ebay

Ebay ist bereits seit 2005 in Indien. Ebay hat zwei Preismodelle. Es gibt einmal den FixPreis und die Auktion.

Gebühren:

  • Basis Store: RS499 mtl.

  • Featured Store: RS 1999 mtl.

  • Premium Store: RS 3999 mtl.

Einführungsgebühr: Um ein Produkt zu listen, werden Ihnen Listungsgebühren berechnet. Die ersten 100 Produkte sind frei für jeden Verkäufer. Danach gelten folgende Preise:

PaisaPayFee: Für jeden Verkauf der durch Ebay gemacht wird, werden 4,5% PaisaPay Gebühren veranschlagt. Darüber hinaus ist bei dieser Gebühr 12,36% Service Steuer anwendbar.

Final Value Fee: Für jedes Produkt das Sie verkaufen werden Ihnen auch die endgültigen Gebühren berechnet, Zwischen 1% bis 7% je nach Art des Produktes.

Versand: Ebay Verkäufer haben auch die Möglichkeit, entweder die Produkte selbst zu versenden oder eBay’s Versandlösung ‚PowerShip‘ zu verwenden.

Im Gegensatz zu Amazon hat eBay keine physische Lagerzentren wo ein Verkäufer die Produkte lagern kann. Sobald der Verkäufer die Produkte selbst verpackt, holen Vertreter von eBay’s Logistikpartner den Auftrag vom Verkäufer ab. Das Paket wird dann an den Kunden ausgeliefert.

Hier sind die Versandkosten für eBay’s PowerShip.

Verpackung: Genau wie Amazon, Verpackungsmaterial wird dem Verkäufer nicht von eBay zur Verfügung gestellt, es sei denn, Sie melden sich für PowerShip an. Sobald Sie sich dafür anmelden, erhalten Sie eBay Marken-Verpackungsmaterial, um Ihre Bestellungen zu verpacken.

Auszahlungszeitraum: Sobald der Kunde für das Produkt bezahlt hat, hält eBay die Zahlung bis der Käufer den Eingang der Bestellung bestätigt. Sobald die Bestätigung abgeschlossen ist, überträgt eBay den Betrag auf das Konto des Verkäufers. So gibt es keine definitive Auszahlungszeit, sondern hängt von der Versandzeit und Kundenbestätigung ab. Der gesamte Prozess dauert in der Regel 7-10 Tage ab dem Datum der Bestellung.

Marktplatz Größe: Es gibt mehr als 40.000 Verkäufer auf dem Marktplatz in Indien . Und 1,1 Millionen Artikel. Es gibt mehr als 2 Millionen aktive Nutzer von mehr als 4.000 Städten im ganzen Land ausgehend.

 

Shopclues

Ein vergleichsweise neuerer Einstieg in das indische eCommerce-Szenario hat ShopClues seit seiner Einführung im Jahr 2012. Der Marktplatz bietet tolle Angebote für Käufer und ist bei jungen Käufern online sehr beliebt. Die Wachstumskurve ist in den letzten zwölf Monaten stark gestiegen.

Preisgestaltung:

Die Preisgestaltung für ShopClues ist weniger kompliziert und wurde entwickelt um Händler auf den Markt zu bringen. Die Preisstruktur ist leistungsorientiert, das bedeutet, dass ein Verkäufer nur einen erfolgreichen Verkauf auf ShopClues bezahlt.

Zeichnungsgebühr: Es gibt keine Abonnement- oder Anmeldegebühr Listinggebühr:  Es gibt keine Gebühr für die Auflistung.

Verkaufsservicegebühr: Für jeden erfolgreichen Verkauf wird eine Provision erhiben. Die Gebühren variieren zwischen 4% und 20%, je nach Art des Produkts, das verkauft wird.

Versand: Für Versandaufträge muss ein Händler Fulfillment von ShopClues verwenden, es sei denn, dass seltene Bedingungen von den Verkäufern erfüllt werden (wie aus dem operativen Bereich aller Shopclues Logistikpartner). Ein Händler ist nicht berechtigt, seine eigene Logistik-Vereinbarung zu verwenden, um Produkte über ShopClues zu versenden.

Ein Händler beginnt als ShopClues Velocity Basic (SCVB) Mitglied. Sobald er an den ShopClues verkauft und die erforderlichen Berechtigungskriterien erfüllt, erhält er die Möglichkeit, auf den ShopClues Velocity Premium (SCVP) Plan zu aktualisieren. Versandkosten für alle 500 Gramm ist Rs 45.

Verpackung: ShopClues liefert Verpackungsmaterial an Verkäufer, um Produkte zu verpacken. Im SCVB-Plan muss ein Verkäufer das Produkt packen.Im Falle von SCVP muss der Verkäufer nur das lose Produkt übergeben und das gesamte Verpackungs- und Versandverfahren wird von ShopClues übernommen.

Verpackungskosten: Für jeden Artikel, der von ShopClues verpackt wird, wird eine Gebühr von Rs 3 bis Rs 9 auf den Verkäufer erhoben. Für die meisten Artikel ist diese Gebühr Rs 9.

Auszahlungszeitraum: Die Händler werden jede Woche am Mittwoch ausgezahlt. Die Auszahlungen werden für alle vor diesem Montag verkauften Produkte vorgenommen, die den Status „Vollständig“ erreicht haben.

Marktplatzgröße: Über 100.000 registrierte Händler sind auf dem Markt registriert. Mehr als 1,6 Crore Produkte werden auf ShopClues auf über 50 Millionen Besucher jedes Jahr verkauft.

 

 

Snapdeal

Snapdeal ist eine tägliche Angebote Website Online-Marktplatz.

Preisgestaltung: Snapdeal ist ein weiterer Marktplatz, der eine leistungsorientierte Preisstruktur besitzt

Zeichnungsgebühr: Es gibt keine Abonnementgebühr.

Listinggebühr: Es gibt keine Gebühr für die Auflistung der Produkte.

Erfolgreiche Verkaufskommission: In der Regel zwischen 4% und 20% für jeden erfolgreichen Verkauf berechnet. Die Preise sind ähnlich wie bei ShopClues.

Versand: Für einen Snapdeal-Verkäufer ist es zwingend erforderlich, die Dienste der Logistikpartner zu nutzen. Der Verkäufer muss den Auftrag verpacken und die Kurierpartner holen sie vom Verkäufer ab und liefern dann an den Kunden.

Versandkosten: Die genauen Tarife werden nicht öffentlich bekannt gemacht, aber sie sind ca. Rs 40 für jeden 0,5 kg Versand. Diese Kosten sind inklusive aller Frachtkosten.

Snapdeal bietet seinen Verkäufern auch ein innovatives Auftragsabwicklungstool namens SafeShip, mit dem sie ihre Aufträge problemlos verfolgen und verwalten können. In letzter Zeit haben sie den SafeShip Service für rivalisierende eCommerce-Unternehmen geöffnet. Hier können Sie mehr über SafeShip erfahren.

Verpackung: Verpackungsmaterial wird den Verkäufern von Snapdeal gegen Aufpreis zur Verfügung gestellt. Das Verpackungsmaterial wird bei Rs 3 pro Bestellung aufgeladen.

Auszahlungszeitraum: Der Verkäufer wird innerhalb von 3 Wochen nach dem Versanddatum für eine erfolgreiche Bestellung ausgezahlt.

Marktplatz Größe: Snapdeal ist einer der größten eCommerce-Spieler in Indien, mit mehr als 400,000 registrierten Benutzern. Es gibt bis zu 10 Millionen Produkte zum Verkauf von mehr als 60.000 Anbietern.

 

Flipkart

Flipkart ist die Erfolgsgeschichte der indischen eCommerce-Branche.

Preisgestaltung: Flipkart ist ein weiterer Marktplatz, der die leistungsorientierten Preisstruktur verfolgt.

Zeichnungsgebühr: Es gibt keine Abonnementgebühr.

Listinggebühr: Es ist keine Gebühr erforderlich.

Kommission: Die Gebühren variieren zwischen 4% und 20% für jeden erfolgreichen Verkauf. Es soll sogar personalisierte Preise abhängig von der Menge der Verkäufe geben.

Versand: Für den Versand verwendet Flipkart seinen eigenen Logistikdienst eKart. Es ist zwingend erforderlich für die Verkäufer diese Dienste bei Versandaufträgen zu nutzen. Es liegt in der Verantwortung des Verkäufers, den Auftrag zu verpacken und ihn für die Kurier bereit zu halten.

Versandgebühren: Die Versandkosten liegen bei Rs 35 pro 0,5 kg über eKart.

Verpackung: Flipkart stellt in der Regel kein Verpackungsmaterial seinen Verkäufern zur Verfügung. Aber in bestimmten seltenen Fällen, wenn eine große Menge von Aufträgen von einem Verkäufer garantiert wird, liefert Flipkart das Material.

Auszahlungszeitraum: Der Zahlungszyklus bei Flipkart für Verkäufer ist für die beiden verschiedenen Stufen der Verkäufer unterschiedlich. Alle Neuverkäufer beginnen als Tier-2-Verkäufer. Sobald der Verkäufer einen Monat auf Flipkart mit mindestens 30 Transaktionen abgeschlossen hat, gilt er als Tier-1 Verkäufer. Um dies zu erreichen, muss jedoch eine Abrechnungsfehlerrate von weniger als 5% eingehalten werden. Wenn es höher als 5% schießt, wird der Tier-1-Verkäuferstatus wieder auf Tier-2 herabgestuft.

Die Auszahlungszeiten für die verschiedenen Ebenen sind:

  • Tier-1 Verkäufer: Der Zahlungszyklus für alle Tier-1-Verkäufer ist Versanddatum + 5 Werktage.

  • Tier-2 Verkäufer: Der Zahlungszyklus für alle Tier-2 Verkäufer ist Versanddatum + 10 Werktage.

Marktplatz Größe: Flipkart hat eine relativ geringe Anzahl von Verkäufern 3,000. Dies ist aufgrund der Unternehmenspolitik der Onboarding Verkäufer die nach einer strengen Qualitätskontrolle ausgemustert werden rückzuführen.

Der Kampf um die Vorherrschaft in Indiens eCommerce Welt bleibt und wird spannend bleiben. Fast alle Unternehmen sind vollgepumpt mit Investition diverser Tochterfirmen, FremdUnternehmen, Wettbewerbern oder Venture Capital Gebern. Wer am Ende die Marktstellung für sich entscheiden kann, wird dann auch in die Gewinnzone einfahren dürfen.

Zurzeit heißt es „kräftig investieren“ und ausbauen, sich Platz und Marktanteile verschaffen. Die Zahlen und Unternehmensbewertung für die indischen Unternehmen sind nicht immer identisch mit den Angaben von Bewertungsfirmen und den Publizierten, so etwas wie öffentliche Bilanzen scheinen ein Fremdwort zu sein.

Mein Bauchgefühl sagt mir das Indien sehr stark von der eCommerce Entwicklung profitieren kann. Die eCommerce Eliten Alibaba & Amazon werden die Großmeister der indischen eRetailers sein, „möge die Kraft mit Ihnen sein“ liebe Jetischüler .

Wie die Regulierung von Politik & Co. dazu beitragen kann, dass das Land auch in der breiten Maße reicher wird, ist abzuwarten. Von 1,2 Milliarden sind knapp 300 Millionen  in der sogenannten „Mittelschicht“. (Def.: Jahreseinkommen 5K-20K US Dollar.) Der Großteil der Bevölkerung (800 Millionen) lebt aber in bitterer Armut, zumeist sind es Bauern die trotz harter Arbeit kaum überleben können.

Wenn hier die politische Kraft und das Gewinnen von Firmenindustrie erreicht werden kann, so würde einer wachsenden Industrialisierung für Indien nichts mehr im Wege stehen. Die breite Maße würde dadurch ggf. bessere monetäre Arbeitsplätze erhalten. Die IT – Branche in Indien boomt, davon können aber nur Rund 4 Millionen gut leben.

 

Indien eCommerce Branchen:

(Berücksichtung nur physischer Güter B2C digital statista)

  • Der Umsatz im Markt „e-Commerce“ beträgt 2017 etwa 18.024 Mio. €.

  • Laut Prognose wird im Jahr 2021 ein Marktvolumen von 40.695 Mio. € erreicht; dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von 22,6% (CAGR 2017-2021).

  • Das größte Marktsegment ist das Segment „Fashion“ mit einem Volumen von 6.137 Mio. € in 2017.

  • Die Penetrationsrate liegt 2017 bei 16,8% und erreicht im Jahr 2021 voraussichtlich 30,4%.

  • Der durchschnittliche Erlös pro Nutzer (ARPU, engl. Average Revenue Per User) beträgt derzeit 113,79 €.

 

ERP

Vergleich Online ERP Schnittstellen zu den Markteplaces India

Integration Browntape Unicommerce Primaseller
AFL X
Amazon Fulfilment X
Amazon payment X
Amazon.ca X x
Amazon.co.jp X
Amazon.co.uk x
Amazon.com X X
Amazon.com.mx X
Amazon.de X x
Amazon.es X x
Amazon.fr x x
Amazon.in X x X
Amazon.it x
Aramex X
Aramex
Australia Post x
bigcommerce.com X
Blue Dart X
Bluedart DHL
Book a wheel
Boxbeat X
CanadaPost X x
Delhivery X
DHL X X
dotzot
Dtdc X
Ebay.ca x
Ebay.co.uk X x
Ebay.com X
Ebay.com.au X x
Ebay.com.my x
Ebay.com.sg x
Ebay.de x
Ebay.fr x
Ebay.in X x X
Ebay.it x
Ecom Express X
Etsy x
fashionara.com X
Fedex X X
First Flight X
firstcry.com X
Flipkart X x x
FSC
Gati X
Gojavas X
gopigeon
Healthkart X
Indiaontime X
Indiatimeshopping.com x
INNVOEX
jabong.com X x
JV EXPRESS
kartmagic.com X
kartrocket.com X x
Last mile
Lazada
Limeroad x
limeroad.com X x
Magento X x x
Martjack X
Myntra X
mypacco
Naaptol x
OCS
Overnite Express X
paypal.com X
paytm
paytm.com X
pepperfry.com X
Post X
Prestashop X
Quantium X
QuickBooks x
Red Express X
rediff.com X x
Royal Mail x
SAFEEXPRESS
Scm for you
Sequel logistics X
ShipDroid X
Shopclues.com X x x
shopify.in X x
snapdeal.com X x
Swapnex
Tally X
Trackon
United States Postal Service
UPS X X
USPS X
Voonik X
woocommerce X x
Wooplr X
Wow express
www.opencart.com X
xpressbees
Your Offline Store X
Zepo X

 

  

Featurelist

 Browntape:

Multistoremanagement, Barcodes Shipping Labels, AutoMailing to Customers, Pick & Pack Liste, Auto Printing Shipping Labels, automatisierte Rechnungsversendung, Multi User System, Monitoring Sales & Co., Inventarmanagement, Order-, Ship-, Lager-,Paymentmanagement,

 

Unicommerce:

(Multichannel, Warehouse, Dropshipment)

Multistoremanagement, Order Management, Lagermanagement intern & extern, Return Management, Purchase Order Managenemnt, Reporting, Barcode Scanner, Shipping

 

Primaseller:

Multistoremanagement, Lagermanagement, Shippinmanagement, POS, Accounting, Purchase Management, Barcodes,  B2B Management

 

 

 

Thomas Brugger
Thomas Brugger
IT - Sachverständiger (DEKRA) IT - System- und Beratungshaus

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